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Weinbau Mühle Stäfa im Wandel der Zeit |
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Im April des Jahres 1879 kam Rudolf Reichling von Uetikon nach Stäfa in das 1732 erbaute Gut «Mühle Stäfa». Schon in dem, damals üblich, gemischten Landwirtschaftsbetrieb hatte der Weinbau eine wichtige Stellung. Trotz der gravierenden Einbusse ausgelöst durch die Reblaus blieb der Weinbau lange ein wichtiger Pfeiler. Erst in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts zwangen veränderte agronomische Ziele und Märkte zur Aufgabe der Kelterei. Schon bald darauf wurde in der 4. Generation dem Weinbau wieder vollste Aufmerksamkeit geschenkt.
Wurde früher nur ein Weisswein, etwas später dann ein Räuschling und ein Riesling X Sylvaner angeboten, so gedeihen heute in den Rebbergen zehn verschiedene Weiss- und Rotweingewächse, und neue kommen dazu. Mehr dazu erfahren Sie |
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Weinbauer aus Leidenschaft |
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Weinbau Mühle Stäfa: Ein alter traditionsgeladener Ort im Kehlhof, in Stäfa am Zürichsee. In vergangenen Jahrhunderten wurde hier Korn zu Mehl gemahlen, wurden Äcker bestellt, standen Kühe im Stall, und aus dem Ertrag der Reben wurde Wein gekeltert. Diese edle Aufgabe ist uns geblieben.
Mit traditionellem, sorgfältigem Handwerk, ergänzt von innovativen, neuen Methoden, draussen im Rebberg, sowie in Trotte und Keller, legen wir die Qualität der Natur ins Glas. Rein, unverfälscht und den Charakter des Landes, der Rebe und ihrer Bewirtschafter reflektierend.
In vierter Generation bewirtschafte ich den Weinbaubetrieb Mühle Stäfa. Nach der Volksschule zum Landwirt ausgebildet, fand ich schon bald meine Passion auf Weinbaubetrieben am Zürichsee und am Mont Vully. 1990 habe ich mich zum Winzer mit Meisterdiplom weitergebildet, und seit 1993 bereitet es mir alle Jahre grosse Freude meine Erfahrungen, an angehende Winzer und Winzerinnen weiter zugeben. |
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Kreativ mit Leidenschaft |
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Ich bin zwar in der grössten Rebgemeinde des Kantons Zürich nämlich in Stäfa aufgewachsen, doch ich konnte bis vor 8 Jahren nie so richtig verstehen, was an einem Glas Wein eigentlich gut sein soll. In ein Käse-Fondue gehörte Fendant und da ich nie Weinresten hatte, verfeinerte ich auch keine Sauce mit Wein. Erst durch den Tip einer Freundin, dass täglich ein Glas Rotwein meinen Blutdruck erhöhe und ich somit keine Sternchen mehr sehe, wenn ich mal zu schnell aufstehe, liess mich in Bar oder Restaurant jeweils ein "Einerli Rotwein" bestellen. Welche Sorte war egal, denn ich kannte ja eh keine. Dass dies nicht unbedingt dazu beigetragen hat, Rotwein zu mögen verstehen sicher viele. Aber schon bald merkte ich, dass man Weine kategorisiert, in angenehme und unangenehme. Heute macht es mir Spass die Raffinesse im Duft, im Körper und in der Struktur der Weine zu spüren.
Seit unserer Heirat dreht sich mein Leben nun fast nur noch um Wein. Ich betreue in unserem Betrieb die Bereiche Administration, Werbung und Verkauf. Im Herbst 2007 lancierte ich die Produkte-Linie «Gourmet-Müli» Wein & Fein, in der ich meine kreativen, weininspirierten Ideen nicht nur aufs Blatt sondern auch noch ins "Kochtöpfli" und unser Angebot bringe, denn nun hat es doch ab und zu eine angefangene Flasche Wein in der Küche.  |
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